Kieler Woche Turnier 2026 – Rückschau

Das Kieler Woche Turnier 2026 war ein besonderes – es war unser 40. Turnier, also ein guter Zeitpunkt, einmal zurück zu blicken. Zusätzlich bekam jeder Teilnehmer zur Begrüßung ein mit dem Vereinslogo bedrucktes blaues Cochonnet in einem handgenähten kleinen Säckchen, von dem verschiedenste Muster zur Auswahl standen.

Zunächst durften wir uns aber darüber freuen, dass Ratsherr Özgürcan Baş, der Sportpolitische Sprecher der SPD, zum inzwischen dritten Mal zu Beginn Grußworte an die Teilnehmer richtete, und insbesondere deutlich machte, wie sehr die Art und Weise, wie die Kieler Woche durchgeführt und auch gefeiert wird, das diesjährige Motto Kieler Woche verbindet widerspiegelt. Sein Geständnis, sich inzwischen auch einen (bisher aber ungenutzten) Satz Kugeln zugelegt zu haben, freute uns sehr, und machte wieder mal deutlich, wie „ansteckend“ dieser wunderbare Sport ist. Wie in den vorherigen Jahren bekamen wir eine schöne Kieler Woche Plakette überreicht.

Danach begrüßte unser Präsident Nikolai die Teilnehmer, und auch, wenn es einige Spieler nach den ausführlichen Grußworten von Özgürcan in den Fingern juckte, endlich mit dem Spielen loszulegen, war das 40. Kieler Woche Turnier doch Anlass genug, einmal Revue passieren zu lassen, welche besonderen Erinnerungen vor allem mit den ersten Malen verbunden waren, und was eigentlich dazu geführt hatte, dieses Turnier so lange durchzuführen. Aus Gesprächen mit den Gründungsmitgliedern war insbesondere noch vom ersten Kieler Woche Turnier im Jahr 1984 in Erinnerung geblieben, dass damals ein Marineschiff aus Brest (der inzwischen längst-jährigen Partnerstadt Kiels) zur Kieler Woche da war, und der Kontakte über das Kieler Woche Büro vermittelt wurde mit dem Erfolg, dass 15 Offiziere an dem Turnier teilnahmen (natürlich hatten sie eigene Kugeln dabei)! Über das Turnier hinaus wurde auch die restliche Kieler Woche ausgiebig mit den Franzosen gefeiert, und auch in den Folgejahren wurden die Kontakte aufrecht erhalten, sehr passend zum diesjährigen Motto – „Kieler Woche verbindet“.

Was den NPC in den Folgejahren aber dazu brachte, sich jedes Jahr aufs Neue zu entscheiden, das Kieler Woche Turnier durchzuführen, war die von den Teilnehmern immer wieder gegenüber den Mitgliedern geäußerte Wertschätzung und die positiven Rückmeldungen. Zusätzlich die besondere Kombination aus sportlichem Ehrgeiz und fröhlichem, entspanntem Miteinander, die dieses Turnier immer wieder zu einer besonderen Freude machen.

Nach diesen Ausführungen begrüßten Olaf (als wichtigem Initiator für eine sich wunderbar entwickelnde Freundschaft zum Petanque-Verein Odense, im Rahmen derer wir z.B. Anfang diesen Jahres zusammen ein sehr schönes Turnier in Odense in einer gelben Scheune durchführten) zusammen mit Özgürcan 2 Gäste-Mannschaften aus Odense und überreichten kleine Präsente (und auch unsere Gäste aus Odense hatten uns etwas mitgebracht).

Nach dieser doch insgesamt deutlich längeren Begrüßung als üblich, konnte es dann endlich mit den Spielen losgehen. Es wurden bei bestem Wetter (wir hatten sehr viel Glück, da bis zum Vortag starker Regen und Gewitter angesagt waren) mit 32 Mannschaften vier Runden Formular X gespielt (eine Zeitbegrenzung brauchten wir nicht, alle Spiele wurde zügig absolviert, und wer dann doch etwas früher fertig war, konnte das schöne Wetter und das leckere Buffet genießen).

Am Ende dann Finale und parallel das Spiel um Platz 3. Die Stimmung auf dem Platz war den ganzen Tag wunderbar, das Buffet mit Beiträgen aller Teilnehmer grandios, und am Ende waren noch erfreulich viele Teilnehmer da, um die Spiele um Platz 1, 2 und 3 zu verfolgen, die Spieler bei schönster Abendsonne anzufeuern, und dabei auf einen gelungenen Tag anzustoßen.

Das Siegertreppchen sah am Ende wie folgt aus:

  1. Platz: Martina Theil, Paul Loth, Görge Schüchler
  2. Platz: Chan Malik, Helmut Müller,Jan Ketelhohn
  3. Platz: Petra Lammers, Mauricio Stoß,Andreas Wenig

Eine vollständige Liste der Platzierungen findet ihr hier

Platz 1 Paul Loth, Martina Theil,, Görge Schüchler
Platz 2 Jan Ketelhohn, Chan Malik, Helmut Müller
Platz 3 ANdreas Wenig, Petra Lammer, Mauricio Stoß
Platz 4 Esmat Sidiqi, Mehdi Nagilou, Jude Amia